Besson, Jacques, Theatrum oder Schawbuch allerley Werckzeug und Rüstungen

Table of contents

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[161.] Erklerung dieſer Zwey vnd Fünfftzigſten Figur.
[162.] Zuſatz.
[163.] Des Authoris Propoſition zu der Trey vnd Fünfftzigſten Figur.
[164.] Erklerung dieſer Trey vnd Fünfftzigſten Figur.
[165.] Zuſatz.
[166.] Des Authoris Propoſition zu der Vier vnd Fünfftzigſten Figur.
[167.] Erklerung zur Vier vnd Fünfftzigſten Figur.
[168.] Zuſatz.
[169.] Des Authoris Propoſition zu der Fünff vnd Fünfftzigſten Figur.
[170.] Erklerung zur Fünff vnd Fünfftzgſten Figur.
[171.] Zuſatz.
[172.] Des Authoris Propoſition zu der Sechs vnd Funfftzigſten Figur.
[173.] Er klerung dieſer Sechs vnd Fünfftzigſten Figur.
[174.] Zuſatz.
[175.] Des Authoris Propoſition zu der Sieben vnd Fünfftzigſten Figur.
[176.] Erklerung dieſer Sieben vnd Fünfftzigſten Figur.
[177.] Zuſatz.
[178.] Des Authoris Propoſition zu der Acht vnd Fünfftzigſten Figur.
[179.] Erklerung dieſer Acht vnd Fünfftzigſten Figur.
[180.] Zuſatz.
[181.] Des Authoris Bropoſition zu der Neun vnd Fünfftzigſten Figur.
[182.] Erklerung dieſer Neun vnd Fünfftzigſten Figur.
[183.] Zuſatz.
[184.] Des Authoris Propoſition zu der Sechtzigſten Figur.
[185.] Erklerung zur Sechtzigſten Figur.
[186.] Zuſatz.
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118 163[Figure 163]
Des Authoris Propoſition zu der
Vier
vnd Fünfftzigſten Figur.
Ein art einer Machine oder Inſtruments/ dem jenigen nicht vngleich/ das vor zeiten Archimedes zu
Syracuſains
Werck gerichtet/ mit welchem/ vermittels der Winden vnnd einer Hand/ in gegen-
wart
/ vnd vor Augen deſs Königes Hieronis/ vnd vnzelig vil Volcks/ er ein vber groſs Schiff/ von
dem
Erdboden ins Meer gezogen/ welches das Volck alles ſamptlich zuthun nicht vermögt.
Erklerung zur Vier vnd Fünfftzigſten Figur.
DIe fürtrefflich keit diſer Machine/ kan mit worten nicht genug gerümet werden/ dieweil
durch
treyfache bewegung der Inſtrument/ jhre krafft vnſeglich groſs wirdt.
Dann alhie werden ge-
ſehen
trey Winden/ oder (wie wirs ſonſten auch genennet) jmmerwerende Schrauben/ alſo zuſamen
gerichtet
/ das je eine die ander treibt.
Diſe Winden ſein in dem Holtz geſtell/ auff dem/ gegen Mittag
ſtehendẽ
/ vnd an Anck ern hangendem Schiff:
welches Geſtell iſt von fünff/ vom Mittag gegẽ Mit-
ternacht
auffgerichteten Balcken/ zuſamen gefüget.
An dem erſten iſt ein Handheb/ die man vmbtrei-
bet
/ vnd mit derſelben werden alle Reder der Winden bewegt/ die ſein alſo zugerichtet/ daſs die jenige
welche
an dem tritten Balcken iſt/ erſtlich ſich bewege/ vnd diſe/ die an dem andern Balcken iſt/ vmbtreibe:
Dieſelbe
treibt
ferners die tritte/ die an dem fünfften Balcken geſehen wirdt.
Vnd vmb derſelben Ar windet ſich das Seil auff/
daran
das groſſe Schiff gebunden.
Welches alles auſs dem abriſs der Figur gut zuverſtehen.
WAs für groſſe macht eine Winden hab/ vnd wie mechtig dieſelb geſtercket werde/ wann zwo Winden alſo zube-
reitet
ſein/ daſs eine die ander treibt/ vnnd hilffet/ das haben wir albereit auſs den vorgehenden Figuren gelernet.

Können
derowegen leicht lich abnemen/ wie groſs diſe macht ſein müſſe/ wann der Winden trey ſein.
Es ſein
aber
die ſtucke diſer Edlen vnd fürtrefflichen erfindung/ von vnſerm Auſsleger/ wiewol mit wenig wortẽ/ jedoch genug-
ſam
/ vnd ſehr ſein erkleret/ daſs vns nichts mehr hievon zuſagen vbrig iſt.
Allein iſt der Leſer alhie zuerinnern/ daſs das
groſſe
Schiff/ welches manins Waſſer ziehen ſolle/ auff Waltzen/ oder groſſen runden Höltzern ligen müſſe/ damit es
deſto
leichter/ vnnd bequemlicher fortgeruck et werde.
164[Figure 164]

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