Besson, Jacques, Theatrum oder Schawbuch allerley Werckzeug und Rüstungen

Table of contents

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[171.] Zuſatz.
[172.] Des Authoris Propoſition zu der Sechs vnd Funfftzigſten Figur.
[173.] Er klerung dieſer Sechs vnd Fünfftzigſten Figur.
[174.] Zuſatz.
[175.] Des Authoris Propoſition zu der Sieben vnd Fünfftzigſten Figur.
[176.] Erklerung dieſer Sieben vnd Fünfftzigſten Figur.
[177.] Zuſatz.
[178.] Des Authoris Propoſition zu der Acht vnd Fünfftzigſten Figur.
[179.] Erklerung dieſer Acht vnd Fünfftzigſten Figur.
[180.] Zuſatz.
[181.] Des Authoris Bropoſition zu der Neun vnd Fünfftzigſten Figur.
[182.] Erklerung dieſer Neun vnd Fünfftzigſten Figur.
[183.] Zuſatz.
[184.] Des Authoris Propoſition zu der Sechtzigſten Figur.
[185.] Erklerung zur Sechtzigſten Figur.
[186.] Zuſatz.
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96 130[Figure 130]
Des Authoris Propoſition zu der
Trey
vnd Viertzigſten Figur.
Ein newe erfindung die keines weges zuverachten/ mit welcher das Waſſer auß einẽ ſehr tieffen Brun
nen
/ ohne Pumporören/ durch hülff etlicher Werbel ſo leicht kan außgeſchöpffet werdẽ/ daß der/ wel-
cher
am Rad zeucht/ des Aymerslaſt nur halb fület.
Erklerung zur Trey vnd Viertzigſten Figut.
WEr den nutz vnd gebrauch der Werckleut zwifachen/ oder mehrfachen zuges verſtehet/
der
wird auß dem anſchawen der rgemalten Figur/ ohne fernere erklerung/ deß Authorn fürhaben
verſtehen
:
wir wöllen aber doch die ſtucke diſer Rüſtung nach einander erzehlen. Gegen Mitternacht
ſtehet
ein Geſtell/ das tregt einen Haſpel/ an deſſen bewegung alles gelegen.
Diſer Haſpel gehet vom
Nidergang
gegen dem Auffgang:
vnd hat an der ſeiten gegen Nidergang ein Rad/ mit einer Hand-
h
eb.
Es iſt aber hieoben ſchon offt angezeigt/ was in diſen ſachen ein groſſes Rad vermöge/ wann es
bewegt
wirdt.
Ferner iſt ein Balcke/ dem Haſpel ſchnur eben gleich gerichtet/ der hat an ſeinen beyden
enden
eine Werbel.
Gegen Mittag im Brunnen ſihe: man den Aymer/ der hengt an einem zug von zweyen Werbeln/
vmb
welche/ſo wol als vmb die obere windet ſich das Seil/ der geſtalt/ daß das ende des Seiles gegen Auffgang/ wel-
ches
ſich vmb die vntere Werbel daſelbſten gegen dem Auffgang vmbgewunden/ hinauff zur obern gleichesfals gegen
dem
Auffgang ſtehenden Werbel reiche/ vnd von dannen zu der andern obern Werbel gegen Nidergang gehe/ vnd als
dann
ſich widerumb/ zu der vntern/ gegen dem Nidergang ſtehenden/ Werbel hinab laſſe/ alſo daß beyde ende des
Seils
/ am Haſpel endlich ſich auffwinden.
Die erfahrung wird die warheit diſer erfindung beweiſen: Dann wann der
Haſpel
gezogen wirdt/ hebt er den zug an zweyen orten/ an welchem die gantze ſubtilitet gelegen.
DAmit man aber noch deutlicher deß obangeregten Seils vmbſchweiff/ an welchem alles gelegen/ in acht habe/
wil
ich ferner melden/ daß das eine drumb deſſelben oder das ende/ an den Haſpel/ oder die Art des forgemeld-
ten
Rades gebunden ſey/ vnd ſich von dannen hinab laſſe zu der Werbel gegen Auffgang/ vnd darnach wide-
rumb
/ zu der oben gegen Auffgang ſtehenden Werbel herauff komme:
Von dannen ferner auff die ſeiten gegen Nider-
gang
ſich wende/ vnd ſich daſelbs vmb die Werbel ſchlinge/ vnd abermals hinab zu der vntern Werbel gegen Nider-
gang
ſich ſtrecke:
Von welcher es ſich endlich widerumb erhebt/ vnd kommet zu dem Haſpel/ von dem es anfangs hin-
weg
gangen.
Durch diſes wirdt zu wegen gebracht/ wann das Rad vmbgetriben wirdt/ daß es dẽ Eymer hinauff zeucht/
vermittels
des Holtzes/ in dem die zwo Werbel ſein/ vnd das den Aymer an ſich hangend tregt.
131[Figure 131]

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