Besson, Jacques, Theatrum oder Schawbuch allerley Werckzeug und Rüstungen

Table of contents

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[21.] Zuſatz.
[22.] Des Authoris Propoſition zu der Sechſten Figur.
[23.] Erklerung zur Sechſten Figur.
[24.] Zuſatz.
[25.] Des Authoris Propoſition zu der Siebenden Figur.
[26.] Erklerung zur Siebenden Figur.
[27.] Zuſatz.
[28.] Des Authoris Propoſition zu der Achten Figur.
[29.] Erklerung dieſer Achten Figur.
[30.] Zuſatz.
[31.] Des Authoris Propoſition zu der Neundten Figur.
[32.] Erklerung dteſer Neundten Figur.
[33.] Zuſatz.
[34.] Des Authoris Propoſition zu der Zehenden Figur.
[35.] Erklerung zur Zehenden Figur.
[36.] Zuſatz.
[37.] Des Authoris Propoſition zu der Eilfften Figur.
[38.] Erklerung zur Eilfften Figur.
[39.] Zuſatz.
[40.] Des Authoris Propoſition zu der Zwölfften Ftgur.
[41.] Erklerung dieſer Zwölfften Figur.
[42.] Zuſatz.
[43.] Des Authoris Propoſition zu der 13. Figur.
[44.] Erklerung dieſer 13. Figur.
[45.] Zuſatz.
[46.] Des Authoris Propoſition zu der Viertzehenden Figur.
[47.] Erklerung zur Viertzehenden Figur.
[48.] Zuſatz.
[49.] Des Authoris Propoſition zu der Fünfftzehenden Figur.
[50.] Erklerung zur Fünfftzehenden Figur.
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74 97[Figure 97]
Des Authoris Propoſition zu der
Zwey
vnd Treyſſigſten Figur.
Ein Knnſt/ mit welcher man die Wahren auß den Schiffen laden/ vnd die Schiff gegen dem Strom
eines
flieſſenden Waſſers/ ohne allen Wind/ mit weniger Roſſen/ vnd geringerm koſten als in ge-
mein
geſchihet/ führen kan.
Erklerung dieſer Zwey vnd Treyſſigſten Figur.
DAs geladene Laſtſchiff ſtehet gegen Mittag/ das ziehen zwey andre zu ſich/ welche von
den
oſſen am Vfer gezogen werden. Das eine diſer zweyer Schiff/ nemblich das jenige gegen Mit-
ternacht
/ iſt etwas gröſſer als das ander oder mittlere/ vnd hat ein jedes ſeinen Haſpel/ durch welche
die
macht ſchr geſtercket wirdt.
Das Seil deß gröſſern Schiffs/ reichet von ſeinem Haſpel/ an
die
höchſte Spitze deß Laſtſchiffes Maſtbaum/ vnd iſt da ſelbs an einem Ring gebunden:
deß kleinern
Schiffs
Seil aber iſt an die mıtte diſes Maſtbaums gleiches fals angebunden/ wirdt alſo das Schiff
zugleich
durch die Menſchen vnd Roß getriebẽ.
Vnten bey dem Maſtbaum ſein zwen Schiff knecht/
die
legen die Seiler mit jhren Henden zuſam/ auff daß ſie fein allgemach widerumb können hinauß gelaſſen werden/ die
bewegung
deß Schiffs in einer gewiſſen maß zuhalten.
Sie ſollen auch die Seil von den Haſpeln abwinden/ wann die
Haſpel
zuvol ſein.
Neben diſer erklerung/ wirdt das anſchawen der Figur/ diß alles hell vnd klar machen.
DIe vrſach diſer bewegung iſt durch auß die jenige/ ſo albereit bey den vorgehenden Figuren erkleret: vnd hat vns
der
Author wollen zuerkennen geben/ mit was groſſer macht/ vnnd auff wie viel weiſe man zwey oder trey
gleichmeſſig
zichende Haſpel/ mit groſſem nutz gebrauchen könne.
98[Figure 98]

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