Besson, Jacques, Theatrum oder Schawbuch allerley Werckzeug und Rüstungen

Table of contents

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[71.] Erklerung zur Zwey vnd zwentzigſten Figur.
[72.] Zuſatz.
[73.] Des Authoris Propoſition zu der Trey vnd Zwentzigſten Figur.
[74.] Erklerung zur Trey vnd Zwentzigſten Figur.
[75.] Zuſatz.
[76.] Des Authoris Propoſition zu der Vier vnd Zwentzigſten Figur.
[77.] Erklerung dieſer Vier vnd Zwentzigſten Figur.
[78.] Zuſatz.
[79.] Des Authoris Propoſition zu der Fünff vnd Zwentzigſten Figur.
[80.] Erklerung dieſer Fünff vnd Zwentzigſten Figur.
[81.] Zuſatz.
[82.] Des Aluthoris Propoſition zu der Sechs vnd Zwentzigſten Figur.
[83.] Erklerung zur Sechs vnd Zwentzigſten Figur.
[84.] Zuſatz.
[85.] Des Aluthoris Propoſition zu der Sieben vnd Zwentzigſten Figur.
[86.] Erklerung zur Sieben vnd Zwentzigſten Figur.
[87.] Zuſatz.
[88.] Des Aluthoris Propoſition zu der Acht vnd Zwentzgſten Figur.
[89.] Erklerung dieſer Acht vnd Zwentzigſten Figur.
[90.] Zuſatz.
[91.] Des Aluthoris Propoſition zu der Neun vnd Zwentzigſten Figur.
[92.] Erklerung dieſer Neun vnd Zwentzigſten Figur.
[93.] Zuſatz.
[94.] Des Authoris Propoſition zu der Treyſſıgſten Figur.
[95.] Erklerung zur Treyſſigſten Figur.
[96.] Zuſatz.
[97.] Des Authoris Propoſition zu der Ein vnd Treyſſtgſten Figur.
[98.] Erklerung zur Ein vnd Treyſſigſten Figur.
[99.] Zuſatz.
[100.] Des Authoris Propoſition zu der Zwey vnd Treyſſigſten Figur.
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118 163[Figure 163]
Des Authoris Propoſition zu der
Vier vnd Fünfftzigſten Figur.
Ein art einer Machine oder Inſtruments/ dem jenigen nicht vngleich/ das vor zeiten Archimedes zu
Syracuſains Werck gerichtet/ mit welchem/ vermittels der Winden vnnd einer Hand/ in gegen-
wart/ vnd vor Augen deſs Königes Hieronis/ vnd vnzelig vil Volcks/ er ein vber groſs Schiff/ von
dem Erdboden ins Meer gezogen/ welches das Volck alles ſamptlich zuthun nicht vermögt.
Erklerung zur Vier vnd Fünfftzigſten Figur.
DIe fürtrefflich keit diſer Machine/ kan mit worten nicht genug gerümet werden/ dieweil
durch treyfache bewegung der Inſtrument/ jhre krafft vnſeglich groſs wirdt.
Dann alhie werden ge-
ſehen trey Winden/ oder (wie wirs ſonſten auch genennet) jmmerwerende Schrauben/ alſo zuſamen
gerichtet/ das je eine die ander treibt.
Diſe Winden ſein in dem Holtz geſtell/ auff dem/ gegen Mittag
ſtehendẽ/ vnd an Anck ern hangendem Schiff:
welches Geſtell iſt von fünff/ vom Mittag gegẽ Mit-
ternacht auffgerichteten Balcken/ zuſamen gefüget.
An dem erſten iſt ein Handheb/ die man vmbtrei-
bet/ vnd mit derſelben werden alle Reder der Winden bewegt/ die ſein alſo zugerichtet/ daſs die jenige
welche an dem tritten Balcken iſt/ erſtlich ſich bewege/ vnd diſe/ die an dem andern Balcken iſt/ vmbtreibe:
Dieſelbe
treibt ferners die tritte/ die an dem fünfften Balcken geſehen wirdt.
Vnd vmb derſelben Ar windet ſich das Seil auff/
daran das groſſe Schiff gebunden.
Welches alles auſs dem abriſs der Figur gut zuverſtehen.
Zuſatz.
WAs für groſſe macht eine Winden hab/ vnd wie mechtig dieſelb geſtercket werde/ wann zwo Winden alſo zube-
reitet ſein/ daſs eine die ander treibt/ vnnd hilffet/ das haben wir albereit auſs den vorgehenden Figuren gelernet.

Können derowegen leicht lich abnemen/ wie groſs diſe macht ſein müſſe/ wann der Winden trey ſein.
Es ſein
aber die ſtucke diſer Edlen vnd fürtrefflichen erfindung/ von vnſerm Auſsleger/ wiewol mit wenig wortẽ/ jedoch genug-
ſam/ vnd ſehr ſein erkleret/ daſs vns nichts mehr hievon zuſagen vbrig iſt.
Allein iſt der Leſer alhie zuerinnern/ daſs das
groſſe Schiff/ welches manins Waſſer ziehen ſolle/ auff Waltzen/ oder groſſen runden Höltzern ligen müſſe/ damit es
deſto leichter/ vnnd bequemlicher fortgeruck et werde.
164[Figure 164]

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