Besson, Jacques, Theatrum oder Schawbuch allerley Werckzeug und Rüstungen

Table of contents

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[11.] Erklerung zur Andern Figur.
[12.] Zuſatz.
[13.] Des Authoris Vropoſition zu der Tritten Figur.
[14.] Erklerung zur Tritten Figur.
[15.] Zuſatz.
[16.] Des Authoris Vropoſition zu der Vierten Figur.
[17.] Erklerung dieſer Vierten Figur.
[18.] Zuſatz.
[19.] Des Authoris Vropoſition zu der Fünfften Figur.
[20.] Erklerung dieſer Fünfften Figur.
[21.] Zuſatz.
[22.] Des Authoris Propoſition zu der Sechſten Figur.
[23.] Erklerung zur Sechſten Figur.
[24.] Zuſatz.
[25.] Des Authoris Propoſition zu der Siebenden Figur.
[26.] Erklerung zur Siebenden Figur.
[27.] Zuſatz.
[28.] Des Authoris Propoſition zu der Achten Figur.
[29.] Erklerung dieſer Achten Figur.
[30.] Zuſatz.
[31.] Des Authoris Propoſition zu der Neundten Figur.
[32.] Erklerung dteſer Neundten Figur.
[33.] Zuſatz.
[34.] Des Authoris Propoſition zu der Zehenden Figur.
[35.] Erklerung zur Zehenden Figur.
[36.] Zuſatz.
[37.] Des Authoris Propoſition zu der Eilfften Figur.
[38.] Erklerung zur Eilfften Figur.
[39.] Zuſatz.
[40.] Des Authoris Propoſition zu der Zwölfften Ftgur.
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94 127[Figure 127]
Des Authoris Propoſition zu der
Zwey
vnd Viertzigſten Figur.
Ein newe art eins Pulds/ auffwelchem/ durch hülff zweyer gegen ein ander vber gerichteter Spiegel/
die
Buchſtaben vergröſſeret/ vnd durch einen widerſchein/ ſehr wol vnnd leichtlich/ auch ohne alle
beſchwerung
der Augen/ geleſen werden.
Erklerung zur Zwey vnd Viertzigſten Figur.
DIß Puldt iſt nicht ohne ſeine beſondere ſubtilitet/ vnnd beruhet ſeine vrſach allein auff
dem
widerſchein der zweyer Spiegel.
Die form des Puldts/ wie es volkomlich vnd von allen ſeinen
ſtucken
zuſam geſetzt/ kan man an deſſen abriß/ alhie gegen Mitternacht ſehen.
Das andre ſein deſſen
ſtücke
/ der Fuß/ oder das Geſtell ſtehet gegen Mittag.
Das theil darauff man die Bücher legt/ſtehet
in
der mitte/ gegẽ dem Nidergang/ vnd hat zwey theil/ dann auff das obere theil/ legt man das Buch/
auff
das vntere den Spiegel.
Vnd an diſem Tabulat/ darauff man tas Buch legt/ſihet man zwey
löcher
/ darein man zwen Stützel ſetzet/ die den andern vnd obern Spiegel tragen.
Die form aber di-
ſer
Stützel/ vnd des Spiegels iſt gegen Auffgang abgemalet.
Wann nun diſer gegen dem Buch gewendet/ ſicht man
diſe
Buch ſtaben durch einen widerſchein in dem andern Spiegel/ die man auch diſer geſtalt ſehr wol leſen kan.
Das iſt
durch
die erſahrung gewiß vnd beweret.
DEr Spiegel aber/ welcher/ in maſſen alhie angezeigt/ von den Höltzern/ wie Gabel geformirten Stützeln ge-
tragen
wirdt/ muß hol ſein/ von diſer Sort/ die die Bildnuſſen viel gröſſer machen/ dann ſie an jhnen ſelbſten
ſein
/ damit die ſach nach des Authorn meinung angerichtet werde/ der da ſagt/ das durch den einen Spiegel/ die
Buch
ſtaben vergroſſet werden.
Wiewol/ wann man ein ſolchen holen Spiegel nicht haben kan/ mag man auch einen
gemeinen
ebnen Spiegel gebrauchen/ dann es iſt nicht vil dran gelegen.
Das Geſtell oder der Fuß des Pulds/ hat eine
Schrauben
/ damit das Puldt nach gelegenheit deſſen/ der da liſet/ erhöhet oder nidergelaſſen möge werden.
128[Figure 128]

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